Die Uni hat begonnen
Seit Mittwoch hat für mich das neue Semester begonnen. Ich habe insgesamt vier Kurse zu sehr unterschiedlichen Themenbereichen gewählt, dabei aber darauf geachtet, möglichst etwas für meine Allgemeinbildung zu tun. Herausgekommen sind folgende Kurse: Christian Women in the World of Later Antiquity, Theology in an Age of Science, Philosophy of the Arts und Sects & Cults in America.
Erst hatte ich große Angst, dass mir die Arbeit zuviel werden würde. Denn allein den Kursplan zu lesen ist schon anstrengend. Man muss viel lesen, Paper schreiben, Übungsgruppen leiten und natürlich fleißig mitdiskutieren, denn hier wird Mitarbeit benotet. Nach meinen ersten Veranstaltungen am Mittwoch war ich zuerst wieder etwas beruhigt. Es stellte sich heraus, dass meine Profs doch Menschen sind, und der Arbeitsaufwand schon zu schaffen ist. So dachte ich. Als ich anfing zu lesen, musste ich aber auch schnell feststellen, dass ich in einer Fremdsprache viiiiieeeeel langsamer lese als in Deutsch. Das hatte ich nicht bedacht!
Das Trostpflaster dabei ist, dass die Lektüre Spaß macht, weil die Themen mich wirklich interessieren. Zum Beispiel lese ich gerade über die Situation der Frauen in der griechischen Antike. Gerade die Antike interessiert mich sehr, das war schon in der Schule meine große Motivation für Latein, später dann auch für Griechisch.
Bis gestern las ich etwas über Sekten: auch nicht schlecht. Und ab hoffentlich bald darf ich ein Buch über "Scientific Faith and Religious Understanding" lesen mit dem tollen Titel "Pascal's Fire". Ihr seht, beschäftigt bin ich. Und ich habe Spaß.
Apropro Spaß: der soll natürlich nicht zu kurz kommen. Morgen geht's nach New York. Für uns Studenten sind diese Woche die Zugtickets für umsonst. Die Gelegenheit für einen Abstecher in die Großstadt.
P.S.: Wenn ich nicht wieder so faul bin, wie die letzte Woche, und es diesmal hoffentlich schneller auf die Reihe bekomme, etwas zu posten, dann könnt ihr hier bald die Bilder von New York bewundern...
Samstag, 22. September 2007
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